Netzwerk

Wir kooperieren mit einem Netzwerk von Experten verschiedener Disziplinen wie Psychologie, Soziologie/Sozialwissenschaften, Politologie, BWL, Germanistik, Ethnologie und Philosophie, NLP. Als verlässlicher Kooperationspartner setzen wir auf uns bekannte, mittelständische, lokale Anbieter anstatt auf große, anonyme Organisationen.

Der „Blick über den Tellerrand“ bedeutet für uns auch, Methoden und Erkenntnisse aus angrenzenden Wissenschaftsbereichen in unsere Arbeit einzubeziehen: 

Beispiel Morphologie

Die Morphologische Analyse hilft, Gedanken zu ordnen, die Kreativität zu stimulieren und Denkfehler zu vermeiden. Sie ermöglicht eine dynamische Gesamtschau und eine konzentrierte Problemlösung. Die Morphologie bezieht die ganze vielfältige „Wirklichkeit“ mit ein – mit all ihren Widersprüchlichkeiten, unbewussten Motivationen und Entscheidungen.

„Wer will was Lebendiges erkennen und beschreiben, 
sucht erst den Geist herauszutreiben. 
Dann hat er die Teile in seiner Hand,
fehlt, leider! nur das geistige Band.“
(Mephistopheles in Goethes Faust)

Beispiel Ethnologie/Anthropologie

Erkenntnisse aus Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie bieten Einblicke in das Wesen des Menschen innerhalb seines spezifischen Lebensumfelds. Die Erkenntnis von Werten, Einstellungen oder Normen sowie daraus resultierende Handlungsmuster sind wertvolle Parameter für eine ganzheitliche Betrachtung der Zielgruppe. Das „Eintauchen“ in die Lebenswelt, in das Alltags-Umfeld der Interviewpartner ermöglicht eine Betrachtung im kulturellen, sozialen und ökologischen Kontext.

„Wenn wir entdecken wollen, was den Menschen ausmacht, können wir das nur finden in dem, was die Menschen sind: Und was die Menschen sind, ist höchst unterschiedlich …“ 
(Geertz)

Beispiel Semantik der Sinne

„Mhhh! Sind die süß und aromatisch“ - Ja, richtig süß! Und sie schmecken auch nach was!“ Sprechen hier zwei Personen über die gleiche Wahrnehmung? Gerade im Bezug auf „Geschmacksfragen“ kann selten auf eine klar umgrenzte und genau definierte Terminologie zurückgegriffen werden. Die Berücksichtigung semantischer Kriterien gibt Rückschlüsse auf die Bedeutung der Aussagen unterschiedlicher Zielgruppen.

„De gustibus non est disputandum“
(Brillat-Savarin)